Tag 1: Ahlan Wa Sahlan, Willkommen Im Oman
Ankunft am internationalen Flughafen von Muscat und Transfer zu Ihrem Hotel in einem privaten, klimatisierten Fahrzeug.
Schon die kurze Fahrt gibt Ihnen einen ersten Eindruck von einer grünen, gepflegten Hauptstadt, und Ihr deutschsprachiger Fahrer stellt Ihnen unterwegs Muscat und den Oman vor.
Check-in bei Ankunft, die Zimmer stehen ab 14:00 Uhr zur Verfügung. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Wer den Abend noch nutzen möchte: Für den Abend von Tag 1 sind eine Dhau-Fahrt zum Sonnenuntergang und eine private Bootsfahrt entlang der Küste buchbar, beide auf der Seite mit den optionalen Ausflügen.
Früher Check-in ist nur garantiert, wenn das Zimmer ab der Vornacht gebucht wird, gegen Zuschlag.
Tag 2: Ein Ganzer Tag In Der Stadt Muscat
Nach dem Frühstück treffen Sie Ihre deutschsprachige Reiseleitung im Hotel und brechen auf, um die Hauptstadt zu entdecken.
Muscat ist eine geordnete, gepflegte Stadt, in der Tradition und Moderne mühelos zusammenfinden: auf der einen Seite ein Labyrinth sanfter Berge, auf der anderen das blaue Wasser des Arabischen Meeres. In den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten ist sie enorm gewachsen; den Stolz auf ihre Kultur und ihre Traditionen hat sie sich dabei ganz bewahrt.
Der Tag beginnt an der Großen Moschee, einem architektonischen Werk von großem Wert und heute dem Wahrzeichen der Stadt.
Weiter geht es durch das Ministerienviertel, wo moderne Bauten Anklänge islamischer Architektur tragen, und zum Royal Opera House, dem führenden Kulturhaus des Sultanats. Die Opera Galleria im Inneren vereint rund fünfzig Geschäfte für Kunst, Schmuck, Mode und Parfum.
Danach geht es in das Fischerdorf Sidab im alten Teil der Stadt, zur Sidab Women's Sewing Group: einer gemeinnützigen Initiative von Frauen aus dem Viertel, die ihnen hilft, das Nähen zu erlernen und damit ein eigenes Einkommen zu erzielen. Ihre Arbeiten sind farbenfroh und eigenständig und erzählen viel über die omanische Kultur. Der Besuch gehört zu unserem Verständnis von verantwortungsvollem Tourismus.
Dann hinein in den Muttrah Souq, durch enge Gassen und vorbei an farbenfrohen Ständen mit Gewürzen, Kaffee, traditionellen Heilmitteln und Duftessenzen.
Zum Abschluss die Altstadt: das Bait Al Zubair Museum, ein echtes Fenster zum kulturellen Erbe des Oman, und ein Fotostopp am Al-Alam-Palast, flankiert und geschützt von den beiden portugiesischen Festungen Mirani und Jalali.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Die Große Moschee ist für Besucher von Samstag bis Donnerstag, 08:00 bis 11:00 Uhr, geöffnet. Frauen werden gebeten, Schultern, Knie und Haar zu bedecken, Männer, eine lange Hose zu tragen. Die Sidab Women's Sewing Group ist freitags und samstags geschlossen.
Tag 3: Majestätische Festungen Und Bergdörfer
Nach dem Frühstück treffen Sie Ihre Reiseleitung um 08:30 Uhr im Hotel, dann geht es ins Landesinnere.
Die Festungen und Burgen des Oman sind der stolzeste Ausdruck einer langen kulturellen Tradition. Zusammen mit den Wachtürmen und Stadtmauern waren sie jahrhundertelang Bollwerke und Aussichtspunkte, und mehr als fünfhundert von ihnen stehen noch heute im ganzen Land.
Wir beginnen mit der Burg Jabreen, einst Wehranlage und heute als die eleganteste Burg des Landes bekannt: eine überraschende Folge von Gängen, Geheimgängen, Verliesen und Räumen mit verzierten Decken, islamischen Inschriften, Fresken und fein geschnitzten Türen.
Es folgt ein Fotostopp am Fort Bahla, UNESCO-Weltkulturerbe: eine von Lehmmauern umschlossene Oase, deren Wohlstand auf den Stamm der Banu Nebhan zurückgeht, der Bahla vom zwölften bis zum späten fünfzehnten Jahrhundert zu seiner Hauptstadt machte.
Dann steigen wir in den Geländewagen und fahren hinauf zum Jebel Shams, dem Berg der Sonne, mit 3.010 Metern der höchste Gipfel des Oman. Die Piste führt durch das westliche Hajar-Gebirge und vorbei am terrassierten Bauerndorf Wadi Ghul, wo noch immer schwere Wollteppiche mit geometrischen Mustern in Schwarz, Rot und Braun gewebt werden.
Bergab erreichen wir Al Hamra am Fuß der Berge, wo die Menschen bis heute in vierhundert Jahre alten Lehmhäusern leben. Danach Misfat Al Abriyeen: ein Spaziergang durch die Gassen eines Dorfes, dessen reiche Landwirtschaft vom Falaj-Bewässerungssystem gespeist wird.
Wechsel vom Geländewagen zurück in das Standardfahrzeug, dann Fahrt nach Nizwa. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Tag 4: Nizwa Und Die Dünen Der Wahiba
Nach dem Frühstück geht es mitten hinein in die Tradition, zum Fort von Nizwa und zu seinem Souk. Der runde Turm aus dem siebzehnten Jahrhundert, auf massivem Fels errichtet und dafür gebaut, dem Rückstoß von vierundzwanzig Kanonen standzuhalten, und der Souk mit seinem feinen Silberschmuck sind die großen Anziehungspunkte der Stadt.
Die heutige Fahrt durchquert die gegensätzliche Geografie des Sultanats, von der Wüste über die Oase zum Wadi. Hinter Ibra erheben sich die ersten großen Dünen aus der Ebene: Hier reicht der Sand bis an die Tore der Farmen, und ein schmaler Streifen markiert die Grenze zwischen nomadischem und sesshaftem Leben.
Für die Fahrt ins Zeltcamp steigen wir in Geländewagen um. Rund dreitausend beduinische Hirten leben heute in der omanischen Wüste, vor allem von Ziegen und Kamelen.
Die Wahiba Sands, das Meer aus Sand, reichen vom Hajar-Gebirge etwa 200 km nach Süden bis zum Arabischen Meer und rund 100 km in die Breite. Die Dünen sind 100 bis 150 Meter hoch und wechseln im Lauf des Tages Form und Farbe.
Die Fahrt über die Dünen ist ein Erlebnis für sich, und der Sonnenuntergang vom Kamm aus bleibt der schönste Moment des Tages, wenn der Sand alle Töne von Gold durchläuft.
Zurück im Camp, Abendessen unter den Sternen und Übernachtung.
Tag 5: Die Wüste, Ein Wadi Und Die Stadt Der Dhaus
Wer mag, steht vor dem Frühstück im ersten Licht auf, steigt barfuß über den noch kühlen Sand eine Düne hinauf und wartet, bis die Sonne über den Kamm kommt. Außergewöhnliche Farben, vollkommene Stille, ein Bild, das bleibt.
Danach bleibt Zeit für einen Kamelritt im Camp, bevor wir uns von den Dünen verabschieden. Unterwegs sehen Sie Beduinenhäuser und kommen einem Nomadenvolk nahe, das aufrichtig gastfreundlich und vom Tourismus noch weitgehend unberührt ist.
Wir fahren weiter zum Wadi Bani Khalid, einem der schönsten Wadis des Landes. Der Weg zwischen seinen Becken führt in weite Mangoplantagen, die von den Falaj-Kanälen grün gehalten werden, jenem Bewässerungssystem, das den Bauern am Fuß der Berge den Anbau überhaupt erst ermöglicht. Nach der Wüste ist die Kühle des Wassers besonders willkommen.
Weiter geht es Richtung Sur, durch die Gegend von Al Kamil, wo mit etwas Glück ein Kamel die Straße vor Ihnen kreuzt.
Sur ist für das Sultanat historisch bedeutsam: Hier wurden die Dhaus gebaut, jene hölzernen Schiffe, mit denen der omanische Handel Indien und die Nachbarländer erreichte. Bis heute entstehen sie hier in Handarbeit, nach Techniken, die über Generationen weitergegeben werden.
Hinter Sur liegt das Dorf Ayja, ruhig an der Küste, mit Häusern von eigenwilliger Architektur an schmalen Gassen, zwischen denen Ziegen und Schafe frei weiden. Abendessen und Übernachtung.
Das Wadi Bani Khalid ist ein öffentlicher Ort. Frauen werden gebeten, dem örtlichen Brauch entsprechend in T-Shirt und Shorts über dem Badeanzug zu baden. Männer können in Badebekleidung baden. Die Schildkrötenbeobachtung in Ras Al Jinz ist heute Abend als optionaler Ausflug buchbar. Siehe die Seite mit den optionalen Ausflügen.
Tag 6: Wadis Und Küstenstraße
Heute fahren wir die Küstenstraße von Sur nach Muscat, das Arabische Meer auf der einen, den Fels der Berge auf der anderen Seite.
Der erste Halt, wenige Kilometer hinter Sur, gilt den Ruinen von Qalhat, einer der ältesten Hafenstädte des Oman, deren historische Mauern noch stehen. Etwas abseits erhebt sich der Schrein der Bibi Miriam unmittelbar aus dem Fels.
Weiter zum malerischen Wadi Tiwi, wo ein angenehmer Spaziergang zwischen üppigen Palmen und mächtigen Bergen auf schmalen Pfaden zu den Plantagen und zu Becken mit klarem Wasser führt.
Danach das Wadi Shab, eines der landschaftlich schönsten Wadis des Oman: eine Süßwasserschlucht, die von den Bergen herab dem Meer entgegenläuft. Zwischen den Felswänden reihen sich Bäche und Becken aneinander, und wer hindurchschwimmt, erreicht eine verborgene Höhle mit Wasserfall und türkisfarbenem Becken.
Zum Abschluss das Bimah Sinkhole, ein spektakulärer runder Erdfall mit blaugrünem Wasser am Grund, das zum Bad einlädt: ein Ort von großem Reiz und eines der erstaunlichsten Naturschauspiele des Landes.
Rückfahrt nach Muscat und Transfer zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.
Das Wadi Shab bedeutet eine mittelschwere Wanderung von etwa einer Stunde je Richtung über Kiesel und Felsblöcke, mit engen, rutschigen Wänden und einer Schwimmpassage durch zwei oder drei Becken bis zum Ziel. Bequeme Schuhe und Badesachen mitbringen. Die Reiseleitung kann die Gäste auf dieser Strecke nicht begleiten.
Tag 7: Gute Reise
Nach dem Frühstück Zeit zur freien Verfügung bis zum Transfer zum Flughafen mit einem deutschsprachigen Fahrer. Die Zimmer müssen bis 12:00 Uhr geräumt sein.
Auf Wunsch verlängern wir Ihren Aufenthalt um einige Tage Erholung in einem exklusiven Resort am Strand, oder wir organisieren einen Flug nach Salalah, damit Sie das Sultanat weiter entdecken und sich noch etwas mehr Zeit am Meer nehmen können.
Wer den letzten Tag noch nutzen möchte: Der Ausflug zu den Daymaniyat-Inseln startet am Morgen von Tag 7 und ist auf der Seite mit den optionalen Ausflügen beschrieben. Dafür ist eine zusätzliche Nacht in Muscat erforderlich.
Später Check-out ist nur garantiert, wenn das Zimmer für die folgende Nacht gebucht wird, gegen Zuschlag.